Annemie Osborne ist eine luxemburgische Cellistin, die in Brüssel lebt. Sie erhielt ihre klassische Cellausbildung bei Claude Giampellegrini (LU), Anna Shuttleworth (University of Leeds) und Jeroen Reuling (Koninklijk Conservatorium Brussel) und vertiefte ihr Interesse an improvisierter und traditioneller Musik in Kursen, Workshops und Reisen, insbesondere in Kursen für freie Improvisation (Kris Defoort) und Jazz (Hendrik Vanattenhoven, Tcha Limberger). Seit 2008 spielt sie in Projekten mit Original- oder neu arrangierter Musik, wie OakTree, Julia goes Mercutio, Toine Thys Overseas, Benjamin Sauzereau Remorque, Tristan Driessens Soolmaan sowie dem Streichquartett In Praise of Folly. Seit 2015 arbeitet sie mit der belgischen Compagnie Klankennest zusammen und geht mit den Musikstücken für Kleinkinder „Woodpecker“ und „Manta“ auf Europatournee. In einer Reihe von Solokonzerten für ein Publikum mit besonderen Bedürfnissen oder für ältere Menschen mit Demenz kombiniert sie Cello und Gesang; dies unter anderem im Rahmen des für die Fondation EME ins Leben gerufenen Projekts „Museksmomenter-Liewensspueren“.